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Sie gab das Beste in sich auf und wurde mit Dunkelheit belohnt … Habt ihr euch schon mal gefragt, wie viel Schmerz ein Mensch aushalten kann, bis seine Seele bricht? Ist das überhaupt möglich und wenn ja, was passiert dann mit diesen Menschen? Skadi stellte sich diese Fragen nie und doch bekam sie die Antworten darauf. Gefangen in einem Leben, aus welchem sie nicht entkommen konnte, hatte sie angefangen, sich mit ihrem Schicksal abzufinden. Sie war anders. Sie besaß Fähigkeiten. Sie war zu etwas gemacht worden, was ihre ganze Weltanschauung infrage stellte. Zurückgezogen, fernab jeglicher Zivilisation, lebte sie und existierte einfach. Doch eines Tages wurde Tamo in ihr Leben geworfen und ehe sie sich versah, steckte sie wieder bis zum Hals in Problemen, welche sie sich, die letzten Jahre, vom Hals gehalten hatte. Wer war er? Was wollte er? Und warum trat er gerade jetzt in ihr Leben? Fragen über Fragen und immer wenn sie glaubte, eine Antwort gefunden zu haben, lachte das Schicksal und mischte die Karten neu… Seid ihr bereit, einen Versuch zu wagen, die Antworten auf unzählige Fragen zu finden? Dann lasst euch ins Skadis Welt entführen …    


Paranormal Lucid Interdit aux moins de 18 ans. © © 2022 / CCK- Schildmaid

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PROLOG

...365 Tage...

Am Anfang war da die Angst...

Die Angst vor den Schmerzen...

Die Angst vor der Dunkelheit...

Die Angst vor dem, was kommen wird...

Am Anfangen waren da die Schreie...

Die Schreie wegen der Schmerzen...

Die Schreie um Hilfe...

Die Schreie nach Erbarmen...

Am Anfang gab es noch Hoffnung...

Die Hoffnung auf Rettung...

Die Hoffnung auf Überleben...

Die Hoffnung auf ein schnelles Ende...

Am Anfang habe ich ihn angefleht...

Nach Freiheit gebettelt...

Ich habe mich ihm versprochen...

Ihn beschimpft...

Mich entschuldigt...

Ich habe geweint...

Ich habe gebrüllt...

Ich habe gelacht...

Ich habe gekämpft...

Ich habe mich gewehrt...

Ich habe aufgegeben...

Doch hätte ich einfach still in meinen

Ketten gehangen...

Hätte es für mich denselben Effekt gehabt...

Denn egal, was ich tat...

Er hatte ein Ziel und er ließ sich nicht davon abbringen...

Jeden Tag kam er in mein Zimmer...

Jeden Tag spritze er mir irgendwelche Chemie in meine Halsschlagader...

Jeden Tag brannte es, als wäre es die pure Säure gewesen...

Jeden Tag wurde mir davon kotzübel...

Jeden Tag wurden die Schmerzen dadurch intensiver und immer unerträglicher...

Und jeden Tag setzte er das Messer an einer neuen Stelle an und schnitt mich....

Langsam...

Sorgfältig...

Tiefenentspannt...

Erst spürte ich die kalte Klinge auf meiner Haut...

Dann den Druck, den er auf sie ausübte...

Ich spürte, wie meine Haut unter der Klinge aufriss ...

Wie sie in mein Fleisch drang...

Meine Nervenbahnen zerschnitt...

Ich schrie mir die Seele aus dem Leib...

Ich weiß nicht, was mir täglich gespritzt wurde...

Aber es machte alles realer...

Intensiver...

Ich hörte mehr...

Ich sah mehr...

Ich spürte mehr...

Am Anfang trieben mich die Schmerzen fast in die Ohnmacht...

Später in die Verzweiflung...

Jeden Tag kam er...

Schnitt mich...

Verbannt mich...

Und verschwand wieder...

Ich flehte ihn an...

Mich freizulassen...

Mich am Leben zu lassen...

Und irgendwann flehte ich...

Mich gehen zu lassen...

Nicht in die Freiheit...

Nicht zurück in meine Leben...

Nein...

Er sollte mich in die Dunkelheit gehen lassen...

In den Tod...

Doch egal, was ich tat....

Er kam...

Schnitt...

Grinste...

Und ging...

Während er ununterbrochen ein widerliches Summen auf den Lippen hatte...

Nur eine Frage liebte er zu beantworten...

Die Frage nach dem Warum...

»Weil du es so wolltest.«

Presste er mir immer wieder aufs Neue...

Und immer wieder stachen mir diese Worte mitten ins Herz...

Ja, ich habe mich geopfert...

Auch wenn ich nicht wusste, was auf mich zukommt...

Aber selbst jetzt, wo ich es weiß...

Würde ich es wieder tun...

Aber das erklärte nicht, warum er mir das antat...

Warum er mir mittlerweile bis auf die Knochen tief in mein Fleisch schnitt...?

Und auch bei dieser Frage grinste er nur dämlich und sagte...

»Wir werden es schon finden.«

Doch irgendwann war der Anfang vorbei...

Und wir kamen dem Ende näher...

Am Ende gab es keine Angst mehr...

Ich hatte keine Angst mehr vor den Schmerzen, denn ich spürte sie nicht...

Ich hatte keine Angst mehr vor der Dunkelheit, denn sie war zu meinem Licht geworden...

Ich hatte keine Angst mehr vor dem, was kommt, denn ich kannte es schon...

Am Ende gab es keine Schreie mehr...

Keine Schreie vor Schmerz, denn er war zu meinen Leben geworden...

Keine Schreie um Hilfe, denn es gab keine Hilfe...

Keine Schreie nach erbarmen...

Denn dafür benötigte man ein Herz...

Und das hatte er nicht...

Am Ende gab es keine Hoffnung mehr...

Niemand würde mich retten...

Ich würde nicht sterben und auch würde es kein schnelles Ende geben...

Die Chemie, die mir täglich gespritzte wurde...

Brannte nicht mehr...

Die Klinge, die in meine Haut eindrang...

War zu meinem Alltag geworden...

Ich weinte nicht mehr...

Ich brüllte nicht mehr...

Ich lachte nicht mehr...

Ich kämpfte nicht mehr...

Ich wehrte mich nicht mehr...

Ich gab nicht mehr auf...

Ich fragte nicht mehr...

Ich flehte nicht mehr...

Ich lebte nicht mehr...

Er hatte mich gebrochen...

Er hatte mir mein Leben genommen...

Er hatte meine Seele getötet...

365 Tage...

365 Schnitte...

365 Versuche es zu finden...

Er fand es...

Aber er hätte nicht

erahnen können...

Was er da fand...

14 Novembre 2022 19:54:16 0 Rapport Incorporer Suivre l’histoire
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