ali_b Alica Brown

Die Liebe zieht mit dem Wind über die Felder und durch die Reihen der kleinen Mühlen. Doch die idyllische Landschaft trügt. Können das junge Paar ihre Liebe retten oder wird sie zerrissen und mit den Wolken davon getragen? Ich freue mich über Feedback.


Romance Suspense romantique Tout public.

#Hilflosigkeit #Hilflos #Idylle #angst #Trennung #verlust #liebe
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Getragen vom Wind

Der Samen eines Löwenzahns tänzelte, an seinem Fallschirm, getragen vom Wind durch die Luft.

Er wirbelte von Strom zu Strom und ließ sich treiben.

Mira sah ihm nach als er gen Himmel gedrängt wurde. Die langen Grashalme der hohen Wiese umspielten ihre Knie und kitzelten ihre Waden.

Als sie zwischen den Windmühlen durch die Weide stapfte. Die Sonne stand hoch am Himmel und sie musste blinzeln als sie, einem Ruf folgend, aufsah. "Mira? Hier oben!" Tom lehnte sich weit aus dem oberen Fenster einer der Mühlen und winkte wild um ihre Aufmerksamkeit zu erringen.

Ein Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit als sie den Jungen erblickte.

Sie hielt mit der Hand ihren Strohhut auf dem Kopf und rannte durch die bunt blühende Wiese auf die rote Mühle mit dem Jungen zu. Der verschwand vom Fenster und tauchte schnell unten in der Tür wieder auf, einen hübschen, kleinen Strauß Wildblumen in der Hand und lief ihr die letzten Meter entgegen.

Mira warf sich an seine Brust und ließ den Hut los der, von einer Windböe erfasst, davonsegelte. Tom schlang seine Arme um sie und vergrub sein Gesicht in ihrem blond, wallenden Haar, während er sie glücklich herumwirbelte.

Als sie sich voneinander lösten übergab er mit einem schüchternen Blick den Strauß. Sie nahm ihn mit einem strahlenden Lächeln entgegen und wollte ihn gerade küssen, als hinter ihnen ein Mann in der Tür erschien, und ein Schatten über ihr fröhliches Gesicht huschte. Der Mann war groß und bullig, er hatte einen großen Getreidesack über die Schulter gehängt und schaute grimmig als er dass glückliche Paar sah. "Die Arbeit wartet nicht Bursche." sagte er bissig und verschwand mit einem Grunzen wieder im Inneren. Mit trauriger Mine umarmten sich die beiden nocheinmal fest und verabschiedeten sich, als aus dem Dunkel der Mühle die wütende, raue Stimme drang "Lass die Finger von dem Mädchen, Beeilung Junge!".

Sie fassten sich bei den Händen und verharrten einen Moment, während sie sich tief in die Augen sahen. "Tom! Los, mach dich nützlich!"

Zögerlich ging er ein paar Schritte rückwärts und ließ ihre Hände langsam aus seinen gleiten. Sie ging ihm noch einen Schritt nach, doch dann blieb sie mit bedrückter Mine stehen.

Ihre Hände verloren sich.

In der Tür erschien das puterrote Gesicht von Toms Stiefvater "Bursche! Spurte dich!" Tom zuckte zusammen und rannte mit einem letzten wehmütigen Blick in Richtung Mira zurück ins Haus.

6 Février 2023 16:09 2 Rapport Incorporer Suivre l’histoire
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A propos de l’auteur

Alica Brown Ich bin Alica, 20 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. Ich schreibe hobbymäßig und probiere mich gerne in verschiedenen Genres aus. Von Krimi und Thriller, über Fantasy und Science Fiktion, bis hin zu Romanzen und Gedichten. Ich freue mich über Feedback.

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Marie Geheim Marie Geheim
Hallo, Ich finde das Herz hat diese Geschichte echt verdient und du beschreibst jede Situation echt schön und genau. Mir sind zwei Wortwiederholungen aufgefallen, die vermutlich das einzige Mängel an dieser "idyllischen" Geschichte sind. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Kapitel:)
April 15, 2023, 17:42

  • Alica Brown Alica Brown
    Vielen Dank. Die Wortwiederholungen hatte ich gar nicht bemerkt. April 15, 2023, 21:14
~