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Unauffällig. Ein Teil der breiten Masse. Das ist Alina Hermig. In dem Schloss, das die Reittalente der Zukunft beherbergt und ausbildet unterscheidet sie sich nicht großartig von den andern. Das junge Mädchen, das immer ihre Basecap mit den zwei Ringen, ihre schwarze, zu große Strickjacke und über der Schulter eine große braune Flauschdecke trägt, grenzt sich äußerlich nicht von den übrigen Reitern des Internats an. Solange, wie sie keinen Roundpen betritt. Solange, wie sie in keinem Viereck reitet. Solange, wie sie auf kein Hindernis zuhält. Solange, wie sie auf keinem Pferd sitzt. Solange ist sie ein Teil, dieser Schüler, die um ihren Einstieg in den großen Turniersport kämpfen. Doch warum dieses Solange? Was verbirgt dieses auffällige und doch so unscheinbare Mädchen? _______________________


Fiction adolescente Déconseillé aux moins de 13 ans.

#lover #dressurreiten #Springreiten #springen #Reiter #Pferd #Reiten #internat # #Pferde #schule
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Introduction

I'm with you 'til the end of the line

Captain America

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Nur das leise klacken der aneinander schlagenden Metallringean meiner schwarzen Basecap ist zu vernehmen, als ich früh morgens durch die Stallungen laufe.

Es ist totenstill und ich streife durch den leeren Stall.

Die Gasse scheint unendlich, immer weiter laufe ich, ehe vor mir ein großer Apfelschimmel erscheint.

Wie aus dem nichts taucht der Hengst auf und beobachtet mich aus seinen klaren, meerblauen Augen.

Auf seinem Rücken sitzt ein junger Mann, vielleicht anfang zwanzig mit braunblondem Haar.

Er blickt zu mir herab.

Straffend, missbilligend, verhasst.

Ich lasse seinen Blick über mich ergehen, denn ich habe es verdient.

Einzig und allein ich bin an seinem Tod schuld.

Ich habe nicht gehandelt, obwohl ich wusste, was Vater mit ihm angestellt hat.

Ich habe mich viel zu sehr auf die Turniere konzentriert.

Ich habe mich zu wenig um ihn gekümmert.

Von mal zu mal hat Vater ihm schlimmere Dinge angetan und Mutter und ich haben jedes Mal weggesehen.

Jedesmal tat ich so, als würde ich seine klagenden, schmerzerfüllten und bettelnden Schreie nicht hören.

Nächte lang verfolgen sie mich und ich habe mich so oft in den Schlaf geweint, in dem wissen, dass er das alles für mich auf sich nahm.

Ich bin ihm so viel schuldig, doch habe ich ihn in dem wichtigsten Momenten alleine gelassen, war zu sehr auf den Kader und meine Erfolge fokussiert.

Irgendwann kam der Tag, da war ihm das alles zu viel.

„Es tut mir leid." flüstere ich, während sich Tränen in meinen Augen sammeln.

„Es tut dir leid?" ,fährt er mich an „Nach all den Dingen, die ich für dich auf mich genommen habe, hast du nichts zu sagen, außer ein billiges 'Es tut mir leid?' "

Ich hielt meinen Blick gesenkt und schaue auf die perfekt bearbeiteten Hufe des Hengstes vor mir.

Es stimmt.

Es war nur eine billige Aussage, deren Wert schon lange verklungen war.

Ich hätte soviel sagen können und doch fällt mir nichts anderes ein.

„Ich habe keine Rechtfertigung, für das, was ich getan habe. Ich kann dir nur sagen, das ich es bereue - leider ist mir das viel zu spät klargeworden." murmle ich leise und merke wie die Tränen meine Wange hinablaufen.

Einen Moment verweile ich so, ehe mich etwas zwingt ihm in die Augen zu sehen.

Er fasst mich nicht an, doch kann ich mich dieser Kraft nicht widersetzten.

Ich blicke in die braun-blauen Augen meines Bruders „Selbst wenn du weinst, zeigen deine Augen einem die Galaxie ..." was er sagt klingt so lieblich, doch dann zieht er mich am Kragen zu sich hinauf „... doch das alles hast du nicht verdient. Ich hätte derjenige seien sollen, der Cap bekommt, ich hätte in den Kader kommen sollen und ich hätte Vaters Ikone seien sollen, nicht du.

Dir hätte all das widerfahren sollen, dich hätte er quälen sollen, die Zigaretten auf deiner Haut ausdrücken und dich ständig vergewaltigen, nicht mich." seine Stimme ist kalt und verhasst. Er funkelt mich wütend an und drückt mir die Luft ab.

Ich zapple und beginne röchelnd mach Luft zu schnappen.

Er lässt mich los und ich falle.

Falle unendlich tief und werde immer schneller.

Ich beginne zu schreien.


• •


Ich schlage meine Augen auf und blicke an die dunkle Zimmerwand. Mein Atem geht schnell, kalter Schweiß läuft mir den Rücken runter und mein Brustkorb hebt uns senkt sich schnell.

Tastend fahren meine Finger über die Matratze, ehe sie eine flauschige Decke erfühlen.

Sofort ziehe ich sie an mich ran und vergrabe mein Gesicht darin.

Selbst jetzt riecht sie noch nach ihm.




23 Août 2022 15:00:28 0 Rapport Incorporer Suivre l’histoire
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