rebecca-wolff Rebecca Wolff

Es gibt viele Wege im Leben, ob sie gut sind weiß man erst viel später. Handelt um eine Liebesgeschichte mit viel Schatten und auch Licht doch ob Raphael der Richtige ist weiß Anna erst ein wenig später.


Romance Romance jeune adulte Tout public. © Eigenes Werk

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Histoire courte
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Teil 1.

Alles begann so einfach und doch so wundervoll. Sein erster Kuss hatte sich angefühlt als wäre ich in einer anderen Welt gefangen, nur mit ihm, Raphael. Doch Raphael war anders. Er stammte aus einem anderen Elternhaus und sein Vater war gegen mich und auch seine Mutter und ich...wer war ich? Ich konnte Raphael nie als Freund haben, es war mir klar und trotzdem liebte ich ihn. Zwischen uns lagen Welten. Zwei ferne Welten. Es war wie Tag und Nacht. Er sah sich sowieso als etwas Besseres, was sollte ich da noch machen doch ich würde nie aufhören von ihm zu träumen. Ich würde nie aufhören an ihn zu denken. Er war etwas besonderes aber sonderbar war wieso er sich um mich nicht kümmerte. Es bereitete ihn Gefallen mich heimlich zu beobachten während wir im Hörsaal saßen doch sobald ich ihn anschaute sah er verlegen weg. Warum meine Güte machte er mir Hoffnungen. Er hatte mich doch verlassen und nicht ich ihn. "Raphael", hauchte ich und sah ihn mit großen Augen an doch er ging mit seinen Freunden an mir vorbei ohne mich überhaupt zu beachten aber an seinem Blick, den hochgezogenen ein wenig oberflächlich wirkenden Brauen sah ich dass er mich gehört hatte. Ich ging nach Hause. In die Studenten Wohngemeinschaft die ich mit Kayla und Lena und dem eigen wirkenden Fabian teilte. Traurig warf ich mich aufs Bett und weinte. Die Dunkelheit brach an, schließlich machte ich meine Hausaufgaben, dachte an ihn und freute mich auf morgen. Doch Raphael würde die Uni bald verlassen. Er wollte aufhören Biologie zu studieren und in seinen vorherigen Beruf wechseln den er in Kassel gehabt hatte doch nun würde er als Arzt in einem Waisenhaus in Australien arbeiten. "Warum so weit weg?", hatte ich ihn gefragt. Er hatte weg gesehen und mit leicht zitternder Stimme erwidert; "Weil ich dort Chancen sehe mich weiter zu entwickeln." "Wie meinst?", kritisch hatte ich ihn beäugt. Er hatte versonnen gelächelt und aus dem Fenster in den Schlossgarten wo auf der Eiche eine Nachtigall sang, gesehen. "Ich möchte nicht hier bleiben", hatte er nun mit fester Stimme gesagt. Hätte ich ihn genauer angeschaut wäre mir die Traurigkeit in seinen Augen aufgefallen. "Ich sehe in Australien Chancen als Arzt weiter zu kommen." Er hatte mir in die Augen gesehen. "Geh", hatte er leise gesagt. "Geh nach Hause Anna, es ist spät und es wird gleich dunkel." Es war Sommer gewesen. Ein wundervoller Sommertag den ich nur mit Raphael verbracht hatte. Ich hatte mit meinen achtzehn Jahren noch nie einen Freund gehabt und jetzt so eine Enttäuschung. Woran lag das wohl? Warum benahm sich Raphael so wie jetzt und auf einmal schien er sich plötzlich nicht mehr für mich zu interessieren. So als wäre ich Luft. Es war doch wohl nichts vorgefallen oder hatte er so einen Charakter? Ich sollte ihn einfach vergessen. Am nächsten Tag begegnete ich ihn wie zufällig an der Brücke die über den Rhein verlief. Er blieb stehen und auf einmal sagte er viel sagend und mit fester Stimme; "Anna, ich möchte dir jetzt mal was sagen."


Ich sah ihn fragend an. "Ja?" "Es ist aus?", sagte er leise. "Was ist aus?" "Ja mit uns", sagte er und nahm mich mit argwöhnischen Augen unter die Lupe. "Warum?", fragte ich nervös. Hatte ich es mir nicht gedacht. Ich hatte gewusst das genau der Augenblick kommen würde. "Warum?", er lachte kurz auf. "Okay, ich sage es dir weil ich eine Freundin hab." "Hä", den Tränen nahe beäugte ich ihn nun auch kritisch. "Warum hast du mir das nicht gleich gesagt? Sag mal bist du so blöd im Kopf." "Es tut mir leid", meinte er entschuldigend. "Du bist eine hübsche junge Frau. Dich will fast jeder haben. Das wirst du vielleicht irgendwann mal verstehen, weshalb. Vielleicht wenn du älter bist." "Was?", fauchte ich. "Wie meinst du das, dass ich das irgendwannn verstehen werde." "Äh", er warf mir einen recht aufmerksamen Blick zu und sagte während er einen kleinen Schritt näher trat so als wollte er mir noch näher sein. "Weißt du dass du mir so richtig gefällst. So in Rage", er wollte mir eine Haarsträhne hinter die Ohren streichen so wie er es immer gemacht hatte doch ich wich ihm aus und sagte: "Du bist ein verdammter Luser und ein gemeiner Mädchenverführer. Ich wünsche dir nur dass du eines Tages das gleiche wie ich mit dir erleben wirst. Das genau gleiche und du aus deinem Elend nicht mehr heraus kommen wirst. Du sollst richtig enttäuscht werden. Das würde dir auf gar keinen Fall mal schaden. Aber richtig! Aber das ist deine Sache, nicht meine. Es ist mir schlussendlich auch egal was du aus deinem Leben machen wirst und so weiter. Auf nimmer wiedersehen und von jetzt an", ich drehte mich nochmals zu ihm um. "Redest du mit mir kein Wort mehr. Hast du das verstanden." Als ich ging lachte er nur leise.

Noch in der nächsten Woche verließ Raphael die Uni und ging nach Australien zu seiner Freundin die dort wohnte, wie Emilio ein Studienkollege mit einem feixenden Lächeln in meine Richtung meinte. In den darauffolgenden Wochen machte mir Emilio schöne Augen und als er bemerkte dass es mich nervte hörte er auf doch am darauffolgenden Tag fing er wieder an. Irgendwann ging ich auf seine Masche drauf ein und wir kamen zusammen. Ich beendete mein Studium und zog mit Emilio zusammen.


20 Février 2022 12:47:26 0 Rapport Incorporer Suivre l’histoire
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La fin

A propos de l’auteur

Rebecca Wolff Rebecca Wolff ist auf der schwäbischen Alb geboren, wohnhaft im Kreis Stuttgart. Schreiben ist ihr Hobby. Es ist wunderbar in die Welt des Schreibens einzutauchen und auch zu lesen. Sie denkt gerne über den Sinn des Lebens nach, hinterfragt auch vieles. Ihre eBooks beschreiben meistens das Leben.

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