Información

Ceridwen Averne

Personaje secundario

Femenino

Mensch

Druide

Pertenencia


Angelsachsen

Apariencia


Plateado

Rojo

Hellhäutig mit Sommersprossen. Im Sommer wird ihre Haut nur wenige Schattierungen dunkler, obwohl sie die meiste Zeit im Freien verbringt.

Ceridwens Aussehen täuscht über ihr wahres Alter hinweg. Auch wenn das Vampirblut mittlerweile vollständig aus ihrem System verschwunden ist, wirkt sie wie Mitte 20, dabei ist sie mittlerweile bereits um die 50. Ihre mit 1,62 m geringe Größe und ihre zu dünne Figur tragen wohl ebenfalls zu einem jüngeren Auftreten bei. Ihre helle Haut mit den leichten Sommersprossen wird durch ihr rückenlanges, rotes Haar, das sie mittlerweile fast ausschließlich offen trägt, betont. Zu ihrem hellen Hauttyp passen auch die hellgrauen, zumeist ernst blickenden Augen. Kleidungstechnisch versucht Ceridwen, sich an die jeweilige Gegebenheit anzupassen. So trägt sie auf geführten Exkursionen mittlerweile Bluse, Hose und Stiefel, während sie im Alltag ein schlichtes Kleid, meist in Brauntönen gehalten, trägt. An kalten Tagen komplettiert sie dies mit einem weißen oder braunen Umhang. Zu Weltenwenden oder wenn sie sich ins Ordenshaus von Stella Nox begibt, trägt sie die Uniform ihres Ordens. Unabhängig von ihrer Kleidung hat sie beinahe immer eine Umhängetasche und mehrere Gürteltaschen bei sich. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände fehlt ihr der rechte Ringfinger (DMT 21).

1.62

Conocimiento


Ceridwen hat von ihrer Mutter die grundsätzlichen, kulturellen Fähigkeiten erlernt. Mit 18 Jahren besuchte sie Dol Morgul in der Welt Gwîndôr, eine Schule für magisch begabte Wesen und machte dort ihren Abschluss.

Nach ihrem Abschluss wurde ihr die Stelle als Professorin für die Fächer Kräuterkunde und Völkerkunde in Dol Morgul angeboten.

Über die Jahre hat Ceridwen einiges an Münzen angespart. Da sie allerdings keine großen Anschaffungen hat und viele der Dinge, die sie für das tägliche Leben benötigt, entweder auf ihrer Arbeit erhält oder privat anbaut, hat sich auf der Bank mittlerweile ein kleines Vermögen angespart.

Gwîndôrianisch, Urnordisch, Englisch, Deutsch, Sprache des Waldes, Sprache der Tiere.

Personalidad


Ceridwen ist eine ruhige Person, die sich bevorzugt im Hintergrund hält und die meisten ihrer Fähigkeiten herunterspielt. Sie überlässt gerne anderen das Rampenlicht, insbesondere wenn diese lauthals verkünden (oder anderweitig den Anschein verbreiten), sie wären am besten geeignet für eine bestimmte Aufgabe. Mittlerweile hat sie nicht mehr viel für Zwist, Streit und Groll übrig und verlässt Gespräche, die zu großen, sinnlosen Diskussionen ausarten.

In Ceridwens Augen ist jeder Lebenswert und in allem gibt es eine gute Seite und etwas, aus dem man lernen kann. Gleichzeitig ist sie auch der Ansicht, dass man es nie jedem Recht machen kann und es besser ist, das eigene Leben gut und zufrieden zu leben, als sich immer nach anderen zu richten und in den letzten Atemzügen wichtige Entscheidungen zu bereuen.

Im Augenblick wirkt Ceridwen hellauf zufrieden mit ihrem augenscheinlich genügsamen, langweiligen Leben. Nach dem Sieg über die Dämonen in Gwîndôr hegt sie keinen großen Wunsch nach Abenteuern, sondern genießt ihre tägliche Routine. In ihrem Hinterkopf nagt allerdings das Wissen darum, dass ihre beiden Brüder irgendwo in Midgard unterwegs sind, doch noch ist der Wunsch nicht groß genug, ihre neue Heimat zu verlassen und ihre Familie zu suchen. Außerdem ist dort noch die Sache mit Finas Vater...

Ceridwen stammt aus einer anderen Welt, die Midgard genannt wird. Diese ähnelt unserem Gaia im 6. und 7. Jahrhundert, allerdings existieren die Sagengestalten der verschiedenen Völker wirklich. Sie wurde im angelsächsischen Teil Englands in einem kleinen, namenlosen Dorf an der Küste geboren. Als einziges Kind eines wohlhabenden Bauern und einer weisen Frau wurde sie von ihrer Mutter schon früh in der Magie unterwiesen und sollte mit 16 Jahren den Sohn des Schmiedes heiraten. In ihrem 12. Lebensjahr allerdings überfielen Nordmänner das Dorf und verschleppten sie als Sklavin in den eisigen Norden. Aufgrund ihrer Talente behielt der Anführer des Dorfes sie auf seinem Hof, wo sie hauptsächlich dafür verantwortlich war, Haus und Hof zu segnen und insbesondere auf den ältesten Sohn, Gram Olafsson, zu achten. Beinahe sechs Jahre blieb sie dort und gewöhnte sich allmählich an ihre Stellung als Sklavin, in der sie doch ungewöhnlich viele Freiheiten besaß. An einem kalten Morgen im Januar allerdings war sie in einer nahen Meeresbucht unterwegs, um auf einigen Inseln Möweneier zu sammeln, als sie von einem offenbar magischen Mahlstrom ins Wasser gezogen wurde und am Ufer des Silbermeeres wieder an Land gespült wurde. Nachdem sie die hiesige Sprache gelernt und sich annähernd zurechtgefunden hatte, schrieb sie sich in Dol Morgul ein in der Hoffnung, dort einen Weg zurück in ihre Heimat zu finden. Nur wenige Jahre nach ihrer Ankunft in Gwîndôr kam auch Gram durch bisher ungeklärte Umstände in diese Welt, um seine Sklavin zurückzuholen. Diverse Umstände allerdings verhinderten seine Rückkehr durch das Portal und für die nächsten Jahre war Gram und dadurch auch Ceridwen in Gwîndôr gefangen. Seine Abneigung gegenüber allem magischen und der Welt Gwîndôr führte zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden und als sie endlich einen Weg fanden, auf dem Gram nach Midgard zurückkehren konnte, entschied sich Ceridwen, in Gwîndôr zu bleiben, da sie sich hier ein Leben aufgebaut hatte, dass ihr weder als Sklavin noch als freie Frau in Midgard je möglich gewesen wäre. Gründe, die sich Ceridwen wohl selbst nicht genau erklären kann, sorgten dafür, dass sie das Angebot des Gangrel Roarke annahm, sein Ghul zu werden. Auch wenn sie es als Dienerin der Lebensenergie nicht immer leicht hat, dem "Unleben", wie sie unter anderem Vampire nennt, nahe zu sein und zu dienen, würde sie es aktuell nicht anders haben wollen. Mittlerweile hat sie die Schule erfolgreich abgeschlossen und die Stelle als Lehrerin für Kräuterkunde und Völkerkunde angenommen. Nach ihrem Abschluss kehrte sie mit Roarke für ein paar Wochen nach Midgard zurück. Was genau sie dort erlebt hat, verschweigt sie vehement, doch es hat sie offenbar verändert und sie scheinbar von einer Last befreit. Es scheint Ceridwen nicht zu stören, dass Roarke mittlerweile wie vom Erdboden verschluckt scheint, auch wenn dies für sie bedeutet, nicht mehr in den Genuss seiner Vitae zu kommen. Demzufolge ist natürlich auch das Blutsband zerbrochen, was sie wieder rein menschlich macht. Auf einer Weltenwende (Mai 2021) wurde sie von Scarroths Schatten ergriffen. An die Zeit danach kann sie sich, nach eigenen Aussagen, nicht erinnern. Allerdings hat sie einen Ring erhalten, der weiteren Einfluss auf ihren Charakter genommen hat. Auf einer Exkursion in Gaia (DMT 21) konnte sie durch Thalias "Hilfe" von diesen Einflüssen befreit werden, verlor im Zuge dessen allerdings den Ringfinger der rechten Hand. Seit dem Kampf gegen die Dämonen im Herzen des Pentagramms (DMT 22) ist bekannt, dass sie eine ausgebildete Druidin und somit in ihrer Heimat eine Priesterin ihres Volkes ist.

Über die Jahre wurde Ceridwen immer wieder um Hilfe bei Geburten gebeten. Leider verliefen die meisten äußerst katastrophal - zwar hat noch jeder überlebt, doch diese Erfahrungen haben Ceridwen nachhaltig geprägt.

Ceridwen war einst durch ein Blutsband an einen Vampir gebunden. Diese Zeit liegt zwar schon lange hinter ihr, doch sie wird sich hüten, jemals einen Tropfen vampirischen Blutes zu sich zu nehmen.