miss-immoral Vivien Pitters

Fortsetzung der emotionalen Geschichte, welche Amalies Leben komplett auf den Kopf stellt. Wird sie es doch noch schaffen Mr. Wulf bei seiner Herrschaft über die Welt aufzuhalten? Wer ist der Fremde, welcher sie heimlich rettet und beobachtet? So viele Fragen...


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#fantasy #love #fear #fight #liebe #action #womanpower # #erotik #dominanz
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Eine neue Welt

Die Tage liefen ab als wäre nichts passiert. Der Frühling, sowie der Geruch von frischen Blumen herrschte gerade über das Land. Nach Mr. Wulfs Rückkehr sprach niemand mehr über diesen unheilvollen Abend, welcher das Leben jedes Teilhabenden grundsätzlich verändern würde. Dieses Thema existierte nicht mehr. Die Mission der Weltbeherrschung wurde fortgesetzt und keiner sprach mehr ein Wort über Amalie oder Rick.

Alle mussten diese Sache erst einmal verarbeiten.

Auch wenn es schlussendlich zu Mr. Wulfs Triumph führte, der Verrat welcher von Rick verübt wurde, war ausreichend um jegliches Gefühl von Freude zu ersticken.

Rupert und die anderen Sixxer waren schon am schlafen, als Mr. Wulf aus dem Lager zurückkehrte.

Natürlich hatte er es sich nicht nehmen lassen Rick noch die Fresse zu polieren.

Dieser hatte nichts anderes erwartet, wodurch er die brutale Prügel mit erhobenenHaupt einsteckte.

Auch wenn er danach nicht mehr sprechen, gerade stehen oder richtig atmen konnte, dennoch trug er seine Strafe mit Würde.

Das war inzwischen schon wenige Monate her.

Mr. Wulf war momentan äußerst auf seine Pläne fixiert.

In ihm brodelte immer noch ein unvorstellbarer Hass auf Rick.

Eigentlich sollte er stolz auf ihn sein, Amalie vor allen anderen gebrochen zu haben.

Doch am Ende hatte sich so eine unvorstellbare Genugtuung in ihm ausgebreitet, dass er derjenige war welcher Amalie brechen würde.

Er konnte nicht anders als wütend auf Rick zu sein.

Derjenige welcher das Mädchen brach, das alle brechen wollten.

Nun waren es schon viele Wochen in denen Amalie nicht auftauchte.

Anscheinend war sie wirklich am Ende ihrer Kräfte.

Mr. Wulf war sich natürlich nicht ganz sicher. Es bestand weiterhin eine Chance sie wiederzusehen.

Doch darüber zerbrach er sich nur noch selten den Kopf.

Gegenwärtig überkam ihn einfach nur Genugtuung, da seine Pläne tadellos verliefen.

Sämtliche Männer waren frauenfeindlich und lebten nur noch ihre wahren Instinkte aus. Die Frauen konnten sich nicht mehr gegen die Brutalität im Land wehren undfügten sich den Gesetzen des starken Mannes.

Die Ampullen aus dem Lager waren landesweit verteilt, was für eine zusätzlicheSicherheit sorgte.

Der Hass auf das weibliche Geschlecht nahm Überhand.

Endlich.

Auf einmal klopfte es an der Türe und Rupert trat ein.

Wieder in seiner schicken Uniform, welche sich jedes Mal von alleine reparierte.

,,Sie wollten mich sprechen, Sir?“

,,Ah, Rupert. Sehr gute Arbeit habt ihr da geleistet“

,,Danke, Sir. Das ist schließlich unser Job“

,,Ich habe da noch eine Frage an dich, bezüglich Amalie“

Ruperts Augen begannen zu funkeln.

,,Wie stehst du eigentlich im Moment zu ihr? Hast du wieder etwas von ihr gehört?“

Rupert schüttelte den Kopf.

,,Nein. Ich hab seit damals nichts mehr von ihr gehört und ich denke, dass das auch gut so ist. Ich habe mich von meinen Gefühlen leiten lassen und es war ein Fehler. Dadurch hatte Rick die Chance das zu tun was eigentlich meine Aufgabe war. Ich stehe nun wieder voll und ganz in Ihrem Dienst. Amalie soll dort bleiben wo sie ist“ sagte Rupert ernst und blickte Mr. Wulf in die Augen.

Dieser lächelte nur.

,,Bist du dir sicher?“

,,Ja, Sir. Das bin ich“

Eigentlich war er sich nicht sicher.

Es schmerzte ihn sehr, dass Amalie seinen Sohn so nah an sich rangelassen hatte.

Auf eine bestimmte Art und Weise hasste er sie dafür.

Dennoch.

Diesen Verrat würde er nicht so schnell vergessen.

Auch wenn er nicht wusste wie er reagieren würde, sollte sie plötzlich vor ihm stehen.

Das konnte er aber seinem Chef eher nicht mitteilen.

,,Na gut, Rupert. Dann wären wir fürs Erste fertig. Ihr könnt euch den Rest der Woche freinehmen. Inzwischen habe ich genug Männer unter meinem Kommando, welche die restlichen Kleinigkeiten erledigen. Ihr habt genug getan. Amüsiert euch“

,,Danke Sir“

Und im nächsten Moment war Rupert nach draußen verschwunden.


Amalie verließ ihr Versteck nicht mehr.

Sie aß, sah fern und schlief sehr viel.

Manchmal ging sie in ihrem Wunschraum klettern oder schwimmen, doch die Außenwelt betreten kam nicht in Frage.

Die Verletzungen hatten noch eine Weile angehalten, schließlich heilen Brüche ja auch nicht über Nacht.

Es war seltsam. Manche Verletzungen verschwanden wenige Stunden nach ihrem Auftreten, diese hier nicht.

Der Arzt aus ihrem Krankenzimmer meinte es könnte an Johnnys Kräften liegen.

Das er einmal Emily behandelt hatte nach einem Kampf mit ihm. Ihre Wunden heiltendamals auch in einem anderen Tempo.

Deswegen ging Amalie auch oft in den Wunschraum, da bemerkte sie ihre Schmerzenkaum.

Oft saß sie einfach nur nachdenklich auf ihrem Bett und starrte ins Leere.

Viel zu oft sah sie vor ihrem inneren Auge die verurteilenden Blicke der Sixxer.

Dann kam ihr Johnnys Verwandlung bei ihrem Kampf in den Sinn, diese Gestalt raubte

ihr nachts den Schlaf.

Dann dachte sie manchmal über dieses schreckliche Gefühl in ihrem Elternhaus nach.

Das Mr. Wulf die ganze Welt so gestalten würde.

Und dies ihre Schuld war.

Dann rollte sie sich wieder deprimiert in ihre Bettdecke ein und weinte stundenlang.

Nun saß sie wieder auf ihrem Sofa und futterte eine Tüte mit salzigen Kartoffelchips,als auf einmal das Programm stoppte und mehrere, karierte Kästchen sich über den Bildschirm ihres hochmodernen Fernsehers zogen.

Ein irritierendes, lautes Surren ließ Amalie zusammenzucken. Es war ein wirklichlästiges Geräusch, welches ununterbrochen durch die großen Lautsprecher dröhnte.

Genervt versuchte sie umzuschalten, doch auf jedem Sender war das Gleiche zu sehen.

Es dauerte noch weitere fünf Minuten bis sich das Bild wieder veränderte.

Zu Amalies Überraschung war Mr. Wulf zu sehen.

Er stand auf einem Podium, vor ihm eine Masse an Menschen welche ihm gespanntzuhörten.

Einheitliche Banner in roten und schwarzen Farben hingen an den hohen Gebäuden umdas imposant geschmückte Podium herum.

Unterhalb des Podestes, mehr oder weniger wie eine Trennungslinie aufgereiht, standen viele silberne Blumentöpfe in ungewöhnlicher Größe.

Diese Linie zog sich um das gesamte Veranstaltungsgelände, wo man hinsah konnte man mehrere der sonderbaren Pflanzen entdecken.

Genau zwei verschiedene Arten waren in einen einzelnen Blumentopf eingepflanzt.

Die klassische Duftrose, welche mit ihrem Dunkelrot und ihren spitzen Dornen eineleicht bedrohliche Atmosphäre inszinierte.

Wenn auch eine äußerst wohlriechende.

Die andere Pflanze dagegen hatte große, rotbraune Blätter, ähnlich jenen welche Kastanienbäume trugen.

Die Blüten trugen die Form kleiner, hellroter und stachliger Kugeln. Obwohl die Rose durch ihre Dornen bedrohlich wirkte, war die andere Pflanze weitaus gefährlicher.

Ein Detail welches Amalie nicht auffiel, da sie viel zu fixiert auf die Rede ihresErzfeindes fixiert war.

,,Herzlich Willkommen, meine Herren und Sklavinnen. Es freut mich sehr sie alle zumeiner neuen Amtsbekanntgebung begrüßen zu dürfen. Es war ein langer Weg für mich und meine Untergebenen, doch endlich ist es soweit. Die Männer sind an der Macht“

Gejubel stieg aus der Masse hervor wie ein grollendes Gewitter. Erst jetzt bemerkte Amalie, dass sich nur Männer unter den Zuschauern befanden.

Eine ungeheure Menge an Testosteron, Schweiß und Gestank musste dort vorhanden sein, da die meisten dieser Menschen sich inzwischen einen Scheißdreck um Hygiene und Aussehen sorgten. Wozu auch? Wen wollten sie noch beeindrucken?

Amalie ließ ihre Chipstüte fallen und kniete sich schockiert vor den Fernseher.

,,Ich danke euch allen für eure Unterstützung und hoffe ihr habt heute schon genügend Frauen Manieren beigebracht“

Erneuter Jubel.

,,Hiermit möchte ich bekanntmachen, dass ich, Mr. S. P. Wulf, hiermit der neue Weltsvorsitzende der VgF, Vereinigung gegen Frauen, bin. Ab jetzt stehen sämtliche Länder unter meinem Befehl. Ab heute gehört die Welt mir, meiner Leibgarde und den Männern die an meiner Seite stehen!“

Die Menge bekam sich nicht mehr ein vor Freude.

Sie klatschten, stampften und warfen teilweise mit leeren Bierflaschen durch die Gegend. In den hinteren Reihen gab es sogar Schlägereien, was Mr. Wulf einSchmunzeln auf die schmalen Lippen trieb.

Amalie dagegen war einfach nur sprachlos.

,,Morgen werde ich die neue Ordnung in Form von Gesetzen bekannt geben, welche natürlich sämtliche Rechte für Frauen außer Kraft setzen wird. Jeglicher Verstoßdagegen wird strengstens von mir oder meiner Leibgarde, den Sixxern, bestraft“

Mr. Wulf schien mehr als von sich selbst überzeugt zu sein.

Er grinste von einem Ohr zum anderen und blickte stolz in die Menge.

Endlich war er an seinem Ziel angekommen und niemand würde ihm dies noch kaputtmachen können.

Aug. 5, 2023, 8:46 p.m. 4 Report Embed Follow story
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