I
Isabella Carniel


Eine Schülerin verliebt sich in ihre Lehrerin und nutzt ihre Chance, sie für sich zu gewinnen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und genießen ihren ersten Kuss.


Kurzgeschichten Alles öffentlich. © Isabella Carniel
Kurzgeschichte
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Das Kino in meinem Kopf

Ihr verführerischer Blick drang bis ins Tiefste meiner Seele. Ihre blauen Augen spiegelten in sich das wilde und ungezähmte Meer wieder und das zog mich sofort in ihren Bann. Einige Sekunden später merkte ich erst, dass sie, während ich in ihren Augen festhing, langsam und zärtlich ihre Hand in meine legte. Sie waren so klein und zart, mit einigen Falten überzogen. Sie waren ganz warm und fügten sich perfekt in meine. Sie machte einen zaghaften Schritt auf mich zu, merkte aber, dass ich nicht zurückwich. Sie musterte meinen Oberkörper, schaute mir erneut mit einem tiefen, energetischen und unwiderstehlichen Blick in meine, vermutlich etwas überfordert schauenden Augen. Ich wollte sie unbedingt küssen. Ihre sanft, weich und attraktiv aussehenden Lippen spüren. Ihre Wärme und Liebe fühlen, die sich wie ein Energiefeld zwischen uns aufbaute. Ich neigte meinen Kopf zu ihr hinunter und lies meine Stirn sanft gegen ihre fallen, ohne das auch nur einmal mein Blick von ihr gerichtet war. Ihr Blick kreiselte zwischen meinen Augen und meinen Lippen hin und her. Ich war der tiefen Überzeugen, dass wir uns jede Sekunde küssen würden. Ihr Kopf rutschte von meiner Stirn auf meine Schulter ab, wo er dann auch liegen blieb. Ein schluchzen erfüllte die Stille, die sich aufgetan hatte. War ich nicht gut genug? Hatte ich etwas falsch gemacht? Warum will sie mich nicht mehr? All diese Fragen tauchten in meinem Kopf auf und schwimmen bis jetzt darin herum. Ein riesiger Pool voller ratloser verzweifelnder Gedanken. Ihre Hand löste sich aus meiner und glitt auf meinen Rücken,wo sie sich angespannt festhielt. Ihre andere wund sich um meinen Hals. Ich spürte ihre feuchten, leidenden und vor Schmerzen entstandenen Tränen auf meinem Hals. Sie rannen an ihm herunter und wandten sich meinen Oberkörper hinab. Meine Hände hatten bereits auf ihrem Rücken und an ihrer Taille halt gefunden und drückten sie leicht an mich. Auch mein Kopf fiel langsam nach vorn, bis ich ihre Schulter erreichte. Ich küsste sie sanft, in der Hoffnung, dass sie dies durch ihr Oberteil merken würden. Sie entspannte sich und sank weiter an meinen Körper heran. Ich arbeitete mich weiter zu ihrem Hals heran. Ich überwand mich und fing an, ihn langsam zu küssen. Ich wurde etwas schneller und drückte meine Lippen dominant, aber dennoch sanft und liebevoll an ihren Hals. Ihr entwich ein leiser Hauch, der voller Lust war. Meine Lippen glitten sanft nach unten bis an ihr Dekolletee. Ich glitt mithilfe meiner Zunge wieder nach oben und fing an ihr Ohrläppchen zu küssen und leicht zu beißen. Ihr Atem wurde immer schwerer und lauter. Während ich sie weiter küsste und verwöhnte, lies ich meine Hand in ihr Gesicht gleiten und von da aus weiter in ihr Haar. Diese ruhige Bewegung änderte sich in eine kreisendes und liebevolles Kraulen. Sie schmiegte sich mehr und mehr an meinen Oberkörper und an meine Schulter. Ihre zarten Finger krallten sich voller Liebe und Lust in meinen angespannten Rücken. Ich ließ meine Augen langsam zufallen und begann durch meine Hände ihren Rücken mehr und mehr zu erschließen. Meine Hand wanderte langsam unter ihr Oberteil. Ich wollte jeden Zentimeter ihrer Haut berühren, jede Hebung und Senkung ihres Körpers genau kennen. Ich versank vollkommen in ihr. Ich spürte ihren warmen Atem an meinem Hals hinunterrinnen. Ihre feuchten, heißen, zarten Lippen pressten sich vorsichtig an meinen Hals. Schlagartig bekam ich am ganzen Körper Gänsehaut. Automatisch zog ich sie an ihrer Hüfte noch enger an mich heran. Ihre Berührungen und Küsse wurden immer leidenschaftlicher und dominanter. Ich stöhnte ihr direkt ins Ohr und konnte mich kaum noch darauf konzentrieren, was meine Hände an ihrem leicht verschwitzten Körper taten. Sie wurde langsamer. Ihre Hand befand sich in meinem Gesicht. Ganz zärtlich und liebevoll drückte sie meinen Kopf in ihre Richtung. Ihre Augen begannen zu schimmern und zu glitzern. Eine kleine Träne rann ihr sonst so makelloses Gesicht herunter bis zu ihrem Kinn. Eine weitere wollte sich auf den Weg machen. Meine Hand war schon in ihrem Haar verschwunden und zog sich langsam wieder zurück. Ohne meinen Blick von ihr abzuwenden, wusch ich ihre Träne von ihrer Wange. Ihre Haut war weich ohne auch nur eine raue oder unebene Stelle. Ihre Wange begann zu glänzen. Unsere Gesichter bewegten sich langsam aufeinander zu. Ich berührte ihre Nase mit meiner, sah kurz nach unten, um ihre Lippen betrachten zu können, doch diese konnte ich nur noch erahnen. Mein Blick manifestierte sich wieder in ihren vor Liebe strahlenden Augen. Ihre Augenlider schlossen sich und ihre Lippen streiften meine für kurze Zeit. Auch ich schloss meine Augen und richtete meine Aufmerksamkeit auf sie. Meine Lippen suchten nach ihren, fanden sie und ich begann sie zuerst langsam und dann immer intensiver zu verwöhnen. Meine Hand drückte ihren Kopf sanft an meinen. Ihre Arme schlangen sich nach einer Weile um meinen Hals und fanden schließlich auf meinen Schultern Halt. Unsere Küsse wurden immer intensiver und leidenschaftlicher. Ich machte noch einen Schritt auf sie zu, was sie zwang, sich nach hinten an die Wand fallen zu lassen. Ihre Zunge fing an leicht gegen meine Lippen zu drücken und mit ihnen zu spielen bis ich zu in meinem Mund ließ. Alles wurde intensiver, dominanter, enger, feuchter. Ihr Atem wurde schwerer, lauter und noch lustvoller. Auch ich fing an während unserer zärtlichen Berührungen zu stöhnen. Es wurde noch feuchter und...salziger. Weitere Tränen bahnten sich ihren Weg direkt auf ihren Mund zu. Mein Blick zielte wieder auf ihre Augen, doch ich hatte keine Gelegenheit mich in ihnen zu verlieren, wie es jedes Mal geschah. Bevor dies alles geschehen konnte, fiel ihr Kopf erneut auf meine Schulter. Leise, ganz leise flüsterte sie mir ins Ohr: ,,Du machst mich so glücklich.“. Ihr Kopf fiel gegen meinen. Ich drückte sie leicht an mich. Ich kann mich nicht entsinnen, wie lang wir so verharrten. Etwas Schöneres hätte ich mir nie verstellen können.

29. September 2021 16:45:16 0 Bericht Einbetten Follow einer Story
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Fortsetzung folgt…

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